Montag, 22. Mai 2017

Blogumzug

Nun, ich gehe einen etwas anderen Weg und werde deshalb diese Blogseite nicht mehr weiter betreiben und bald ganz schließen.

Fortan werde ich auf www.pormerino.com den Blog weiter führen und von Zeit zu Zeit auch alte, interessante Beiträge dort mit einbinden.

Nach wie vor bleibe ich bei Instagram und Facebook erhalten.

Donnerstag, 18. Mai 2017

#projektbonsai

Schon immer haben sie mich fasziniert - die kleinen Baumriesen. Und tatsächlich hatte ich irgendwann vor ein paar Jahren einen vom Schweden. Der ging mir allerdings jämmerlich ein, weil ich natürlich keine Ahnung hatte.

Nun keimten die Kastanien von unserem Baum munter im Sandkasten vor sich hin. Und natürlich nutzte ich die Chance, um mir einen kleinen Traum zu erfüllen und einen Bonsai zu ziehen.

Mittlerweile bin ich etwas schlauer. Die Kastanie muss also ein Outdoorbonsai werden.



Für die Indoorvariante habe ich einen Zweig vom Liguster geschnitten. Durch das Immergrün soll es jedenfalls ganzjährig eine gute Indoorvariante sein.
Ich bin gespannt wie gut es mir gelingt. Geduld ist nicht gerade meine Stärke. Das sollte eine gute Übung sein, um mich weiter zu entwickeln. Außerdem schafft es natürlich auch Erfolgserlebnisse und Ruhe.


Ein weiterer Pluspunkt ist: ich hätte gern viel mehr Bäume im Garten. Aber die werden eben sehr groß und natürlich müssen sie gepflegt werden. Das ist ein hoher Aufwand. Mal so eben in den Baum klettern und ausästen geht nicht jeden Tag. Und natürlich nehmen sie auch Platz weg.

Ein Bonsai kann da etwas besser auf Arbeitshöhe gepflegt werden.
Ich werde jedenfalls berichten.

Dienstag, 16. Mai 2017

Weniger Plastik ist mehr Stoff

Wie bewusst ist euch eigentlich, was sich alles an Müll in eurem Haushalt anhäuft? Nach jedem Einkauf, beim Kochen, leere Kosmetikartikel ...

Nun, ich bin jedenfalls immer wieder erstaunt wieviel Müll sich insbesondere für die gelben Säcke ansammelt. Das fängt bereits beim Einkaufen an.
Wie verpackt ihr Obst und Gemüse, welches im Geschäft abgewogen werden muss? Nehmt ihr auch die Plastiktüten?

Ich tat es. Bis vor kurzem. Kann man da doch super den Abfall hinein tun und in die Mülltonne werfen. Blöd nur, wenn dann die Tüte in der Mülltüte landet. Doppelt gemoppelt. Muss und darf so nicht sein.

Ich achte also bewusst darauf, dass ich zunächst so plastikfrei wie möglich einkaufe. Ich bevorzuge Konserven, Gläser und Pappverpackungen oder eben keine Verpackung wie beim Gemüse und Obst.

Und, weil es mich schon immer nervte, dass zuerst die Frischeabteilung kommt und das Gemüse und Obst im Einkaufswagen ganz unten landet, habe ich nun zwei Stoffsäckchen genäht, die mit Hilfe von Schlaufe und Karabiner ganz bequem an den Einkaufswagen gehängt werden können.



Das erspart mir matschige Tomaten oder Bananen.

Es wird Zeit, dass nicht nur ich, sondern auch DU bewusster einkaufst! Nachhaltig, umweltschonend. Denk an die Zukunft deiner Kinder. Denk daran wie gesund du die nächsten Jahre bleiben möchtest.

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DienstagsDinge

Freitag, 12. Mai 2017

Freitagsklatsch

Das Gedankenpalaber reißt nicht ab. Denn, wenn eine Konstellation so kompliziert wie unsere ist, sind die Grundmauern der Ehe schon ohne jegliches Zutun sehr porös.

Das Einteilen der Kräfte ist auch ohne Ehepartner schon sehr schwierig. Kommt dann noch die bessere Hälfte dazu und hat ganz eigene Vorstellungen davon welche Prioritäten gepflegt werden sollten, dann kann es schon zu Differenzen kommen, die man augenscheinlich nicht überbrücken kann.

Doch welchen Weg wählt man dann? 


Stumpf weiter leben? Ignorieren? Sich den Dampf um die Ohren pusten und vertragen? Ehebruch?

Ich denke, dass in einer guten Ehe die Tiefen, die man oft nicht überbrücken mag, zu meistern sind, indem man sich immer wieder bewusst macht, dass eine Ehe genau daran wächst.
Es gibt eben nicht das fertige Produkt aus der Tüte. Das Rezept muss jedes Paar selbst schreiben. Das Glas ist nun einmal nicht weniger vergammelt, wenn man es auf den Boden wirft. Das ist ein Fakt, den man oft vergisst.

Und so ähnlich verhält es sich auch in anderen Konstellationen, wenn man sich Gruppierungen anschließt.
Mütter kommen gern zusammen, um sich an ihrem Nachwuchs zu messen. Oftmals sind sie unterschiedlicher Meinungen. Und dann geht das Gackern im Hühnerstall los.

Wer wohl die besseren Argumente hat?


Dabei basiert das alles auf Erfahrungen und Umstände, die das Leben der jeweiligen Person schmückt.
Und trotzdem ist der Kampf des 'Ich weiß und kann alles besser' ein Spiel der Gesellschaft geworden.

So passiert es eben auch, das ganz schnell in Vergessenheit gerät, dass es mehr als nur die eigenen Kinder gibt. Dass nicht jedes Kind gleich ist. Und, dass es Kinder gibt, die eben ganz anders sind.


Als Eltern steht man in der Pflicht für seine Kinder zu kämpfen. 


Dabei muss man so einiges einstecken. Von fiesen Sprüchen der Vorgesetzten, die nicht weniger Gehässigkeit ausdrücken könnten über Nachbarn, die einfach aus Trotz die Provokation in den Vorgarten scheißen lassen.

Während ich mich mit Kind Eins auf dem Rücken tragend immer wieder nach Kind Zwei umsehe, damit es nicht von einem rasenden LKW überfahren wird, quäle ich mich mit dem Vertikutierer voran und frage mich, was die Welt noch für uns parat hält. Welche Unannehmlichkeiten unsere Tochter noch erleben muss.

Ich frage mich, wann sie mitkriegen wird wie ihre Eltern Sprüche wegstecken müssen, nur, weil sie versuchen das alles irgendwie händelbar zu gestalten.

Potential ist ja da. Aber neidische Menschen auch.


Wohl kaum wird sich der Neid darauf beziehen, dass wir ein behindertes Kind großziehen müssen und andere davon verschont blieben. Denn auch der schönen Besonderheiten wegen gibt es noch genug, was für andere nicht schaffbar wäre.

Da sitze ich nun mit Kind Eins vor der Brust - endlich schlafend - und frage mich, warum ich es nicht getan habe. Warum ich nicht einfach mit Kind und Kegel gegen den Baum fuhr, damit andere sich nicht genötigt fühlen so widerlich sein zu müssen.
Da kommt Kind Zwei aus dem Wohnzimmer geschlichen mit einer dicken Backe, in der Schokoherzen dahin schmelzen und fragt ganz leise, ob der Roary (Trickserie mit Rennwagen) gleich kommt. Und dann weiß ich wieder, warum ich es nicht getan habe.

Neid, Missgunst, Hass, Trotz - das alles schwebt wie eine Guillotine über dieser Ehe. Und doch ziehen die Jahre ins Land und wir sehen dabei zu wie einer nach dem anderen aus unserem Leben verschwindet.

Menschen kommen und gehen. Und das einzige, was man machen kann, ist, dabei zuzusehen wohin der Weg sie führt.

Es gibt einfach Kriege, die man nicht führen sollte.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Sneakersocken mit Hederamuster

Total langweilig, denn schon wieder sind es gestrickte Socken. Dieses Mal aber nicht in der Minivariante, sondern für mich.



Eigentlich sind es nicht einmal Socken im klassischen Sinn, sondern Sneakersocken. Und zum allerersten Mal auch mit einem Lochmuster. Ich fand es eigentlich eher für ältere Damen passender.
Das Hederamuster ist so einfach und tatsächlich auch sehr hübsch. Der Farbverlauf der Wolle ist auch so dezent, dass es sich nicht mit dem Muster beißt.



Das werden meine Lieblingssocken für den Sommer sein. Ich habe nämlich festgestellt, dass sich gestrickte Socken super anfühlen. Egal, ob es warm oder kalt ist. Ich hatte noch nie warme Füße abends.

Die zweite Socke ist auf den Nadeln. Und die schaffe ich auch rechtzeitig zum #calendarsoxcal2017 - der April war ja eher nichts.

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Dienstag, 9. Mai 2017

Zwei Hochbeetvarianten

Auf dem Weg Richtung Selbstversorger sind wir noch lange nicht da, wo ich gern stehen möchte. Muss ich doch fast alles allein bewerkstelligen mit zwei kleinen Kindern im Gepäck zwischen zwei Regenschauern, den Therapiestunden und Arzterminen - letzte Woche 3 von 4 Tagen on Tour gewesen.

Und doch habe ich wieder das Hochbeet für die Kartoffeln aufgebaut, das ich letztes Jahr schon ausprobiert hatte. Unsere Ernte war etwas übersichtlich, dafür kamen auch nur 4 Kartoffeln zum Einsatz und ich hatte kaum Arbeit mit dem Beet.
Dieses Jahr sind es 6 Kartoffeln und ich habe mir vorgenommen eher Sand aufzufüllen, damit hoffentlich mehr Ernte heraus kommt.



Dieses Jahr wollte ich unbedingt auch die Erdbeeren in ein Hochbeet pflanzen, denn dieses Unkrautzupfen zwischen den Erdbeeren ist beschwerlich. Außerdem haben wir letztes Jahr die Übersicht der Ableger verloren. Das ist sehr ärgerlich - hoffe ich doch, dass wir die richtigen Ableger heraus gesucht haben und wir dieses Jahr guten Ertrag haben.



Leider lagen die Dachrinnen schon etwas länger bei uns, sodass ich mit meinem Vorhaben Plastik in unserem Haushalt zu reduzieren, an dieser Stelle gescheitert bin. Man kann hier auch wunderbar anderes Material verwenden.

Beide Hochbeetideen stammen übrigens von Pinterest, die ich auch im entsprechenden Gartenordner gespeichert habe.

Als nächstes kommt ein kleines Hüttlein für die Tomaten. Dieses Metallstangen-Folien-Gewächshaus für ein paar Euronen ist so abgrundtief hässlig und instabil, dass es mich wirklich ärgert dafür Geld verschwendet zu haben! Das Projekt stelle ich euch aber ein anderes Mal vor.

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DienstagsDinge

Freitag, 5. Mai 2017

Freitagsklatsch

Eigentlich. Das ist ein Wort, welches mittlerweile so stark in meinem Wortschatz verankert ist, dass ich es bereits auf eine rote Liste gesetzt habe. Wie immer nehme ich mir etliche Dinge vor, die am Ende des Tages auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben werden müssen.

So habe ich mir das Muttersein nicht vorgestellt. 

Einmal davon abgesehen, dass ich mit der ersten Schwangerschaft Startschwierigkeiten hatte, kam dann doch recht schnell diese typische Wunschvorstellung einer natürlichen Geburt mit wahnsinnig viel Zeit zum Kuscheln im Wochenbett, Stoffwindeln, Tragen, Stillen und all den anderen Dingen, die man in der Sparte bedürfnisorientiert findet.

In der Realität angekommen war schon die Schwangerschaft eine große Herausforderung.

Ich rutschte in das Chaos eine angehenden Patchworkfamilie. Bisher hatte ich Berührungsängste einen Mann mit Kind kennen zu lernen. Sind diese doch in meinen Vorstellungen von ihrer Vergangenheit befangen und bringen unkalkulierbare Faktoren mit. Wie zum Beispiel die Expartnerin.

Menschen sind oftmals so voller Emotionen, dass sie ganz schnell die Ganzheit des Lebens vergessen. Dass sie oft auch sich selbst vergessen. 
Klar, es muss so nicht sein. Aber voll von Zorn, Neid, Missgunst und Eifersucht oder gar Frustration, dass man nicht mehr so qualitativ leben kann, führt auf Wege, die man besser nicht gehen sollte.

So befand ich mich also plötzlich in einem ... Rosenkrieg kann man es eigentlich nicht nennen, da es ja eigentlich um ein Kind ging. 


Muss man Angst davor haben, dass es andere Mütter besser machen?

Nein. Muss man nicht. Denn eigentlich machen sie es nur anders. Eigentlich liebt JEDE Mutter sein Kind und möchte es beschützen, so wie all die anderen Mütter ihre Kinder lieben und beschützen.
Und natürlich vergisst man das ganz schnell, fühlt sich angegriffen und holt zum vermeindlichen Gegenschlag aus.

Andere Meinungen und Sichtweisen sind verkehrt.

Das ist ein ganz großes Problem in unserer Gesellschaft. Man versteht nicht, dass andere Menschen ganz andere Toleranzgrenzen haben, andere Wünsche und Vorstellungen vom Leben. Und ganz schnell wird dann von dem abgegrenzt, was einem vertraut ist. Man wendet sich ab oder gar schlimmer: man schickt das Unbekannte ins Jenseits. 
Doch, wem ist dabei bewusst welchen Trümmerhaufen man dabei hinterlässt? Augenscheinlich niemandem. Denn es bleibt kein Platz, um sich um das Pech eines anderen zu kümmern, in das man die Person geschickt hat.

Ich habe noch heute jeden Tag den Kopf voll.

Voll von Menschen, die, ohne mich zu kennen ein Urteil sprachen und sich gegen mich stellten. Voll von Geschehnissen, die mir im Herzen weh tun, weil sie Leid verursacht haben. Voll von Entbehrungen für andere. Voll von der Sorge was der nächste Tag bringen wird.

Und natürlich drehe und wende ich alles zig Mal, um einen Ausweg zu finden und zu verstehen, warum das alles so kam. Dabei fallen mir viele andere Wege ein, so wie es hätte ablaufen können. Doch wie das so ist im Leben: jeder Stein, der ins Rollen gebracht wird, entwickelt seine eigene Dynamik. Da kann man nicht wie bei einer Kapitalanlage einfach so berechenbare 5% vorgeben.

Irgendwann lernt man daraus.


Man schraubt seine Ansprüche herunter. Man sortiert seine Prioritäten. Man teilt die wenigen Kräfte neu ein. Und schon verändert sich die Dynamik wieder.

Für mich ist es deshalb völlig okay, dass ich es immer noch nicht geschafft habe den Vorgarten komplett zu vertikutieren und den Rasen neu zu säen. Für mich ist es okay, wenn ich erst abends den Geschirrspüler einräume und bis dahin einiges stehen bleibt. Für mich ist es okay nicht mehr jeden Tag etwas Frisches zu kochen oder vor Freude strahlend und durchgestylt die Kinder auszuführen, sondern eben mit wehenden Zotteln und einer verstaubten Leggings Rutschen des Todes zu rutschen.
Ich habe gelernt, dass ich nicht glücklicher bin, wenn ich eine Louis Vuitton Handtasche in meinem Armgelenk schaukeln habe und Pumps mit Absätzen jenseits der 7cm trage. Letztere habe ich erst kürzlich gespendet. 
Schon längst sind all die schicken Oberteile mit Ausschnitt und Hüfthosen aus meinem Schrank verschwunden. Die Nagellacke zwicken mit ihrem penetranten Geruch auch nicht mehr in meiner Nase. 

Nein. Ich bin damit nicht weniger glücklich. Ich vermisse es nicht, erst morgens um 7 Uhr nach Hause zu kommen, um noch eine Mütze Schlaf für meine 11 Uhr Spätschicht zu bekommen. Ich vermisse es nicht berauscht vom Tequila genüsslich eine Zigarette von Mitfeiernden zu schnorren und dabei zu überlegen, ob ich mir noch einen Vodka Energy leisten kann. 

Ich vermisse es auch nicht mich so jung zu fühlen. Ich fühle mich nämlich furchtbar alt. Ich suche manchmal nach den tiefen Furchen unter meinen Augen und grauen Haaren auf dem Kopf - davon blieb ich noch verschont. Aber es gefällt mir. Ich bin nicht mehr das junge Küken, sondern die Mutter mit zwei Kindern.

Für viele bin ich die Mutter mit zwei Kindern, die ihr Leben nicht im Griff hat. Für viele bin ich die Mutter mit zwei Kindern, die ihr Bonuskind nicht bei sich haben will. Für viele bin ich die Mutter mit zwei Kindern, die andere nur ärgern möchte und Stunk macht.

Das bin ich für andere. Weil sie mich nicht kennen. Weil sie nicht wissen wie ich denke und fühle. Weil sie nicht mein Leben leben.

Andere wiederum sind für mich egoistisch. Ihnen sind, in meinen Augen, ihre Kinder egal. Meiner Meinung nach haben sie keine Lust sich weiter zu entwickeln und sich anzupassen, so, wie andere es eben auch müssen. Sie mischen sich in Dinge ein, die sie nichts angehen und machen damit alles nur schlimmer. Sie zeigen mit dem Dreck unter ihren Fingernägeln auf andere Menschen und machen dieselben Schandtaten, während sie sich selbst in den Himmel loben.
So sehe ich andere. Weil ich all das hier mit ihnen erlebe. Während ich mit den Kindern die Straße hinunter gehe. Oder den Räubi anschaukel. Oder mir die Pinguine im Vogelpark anschaue. 

Genau dann erlebe ich all das mit euch.

Oder ich erlebe es ohne euch. Weil Menschen fehlen. Weil sie nicht da sein können. Und auch darüber werden Urteile gesprochen, die durch Einseitigkeit nicht mehr als unfair sind. Gesprochen vom eigenen Frust über den eigenen Mist, den man angerichtet hat und ausbaden muss. 

Mein Traum vom Muttersein war all das nicht. Es war auch nicht mein Traum, dass andere Mütter so zu ihren Kindern sind und Kriege führen, die nur die Kleinsten verlieren können.
Und trotzdem kann ich noch aufrecht gehen und mit Stolz sagen, dass ich all das gut meistere. Gut meistern bedeutet eben nicht immer, dass ich es so mache, wie andere es erwarten. Denn nicht sie, sondern ich, müssen mit dem Leben, welches ich lebe, klarkommen.

Und es hilft auch nicht, wenn man von Früher spricht. Man kann nicht jeden Tag in der Vergangenheit leben und die Dynamik einsperren. 
Mein Lieblingsargument dazu, welches ich mir dann immer denke, ist: FRÜHER hat Hitler Menschen wie DICH in die Gaskammer gesteckt. 
Und das war schließlich auch nicht okay und ist für die heutige Zeit und die Zukunft nicht mehr akzeptabel.

Harte Worte kriegen immer Gegenwehr. 

Wie immer rechne ich auch dieses Mal mit wertenden Kommentaren von wildfremden Menschen, die sich angesprochen fühlen. 

Bleibt die Frage offen, warum sie sich angesprochen fühlen. Die Wahrheit tut fast immer weh. Es ist das, womit niemand rechnet.

Dienstag, 2. Mai 2017

Kartenetui zum Spielen

Ich habe wahrscheinlich wieder Augenringe des Todes, weil ich bestimmt auf maximal drei Stunden Schlaf kam, was ich als Start in ausgerechnet diese Woche absolut scheiße finde - ja, ich darf das so schreiben! Ich bin nämlich müde. So richtig müde. 😕

Und trotzdem muss ich einmal kurz Cuteness verteilen.
Nichts ist für kleine Kinder wohl interessanter als all die Dinge, die nicht für ihre kleinen Finger bestimmt sind. Da ich in letzter Zeit fast alles allein erledige - danke, lieber Arbeitsplatz des Liebsten ✌ - kommt es immer häufiger vor, dass der Räuber mein Portemonnaie plündern möchte. Da kriege ich natürlich dezent Panik, da ich es sowieso schon häufig irgendwo verlege und dann hektisch suche. Nicht vorzustellen was für ein Kraftakt es wäre, wenn dieses verschwindet und sämtliche Karten gesperrt und mit Ausweisen neu beantragt werden müssten.



Also, ran an die Stoffreste.
Der Räuber bekam seine eigene Baumarktkarte. Natürlich nur den Rohling. Liegt ja überall herum. Alte Kreditkarten und Gesundheitskarten haben wir auch Zuhause. Damit kann man dann den Einkauf ein wenig retten.
Eine der Karten nahm ich als Maß zum Falten des inneren Stoffes. Rechts auf rechts mit Wendeöffnung und schon war es fertig.
Stolzer könnte er nicht sein über seine eigene Kartensammlung 😎




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Donnerstag, 27. April 2017

Mama, die Familienmanagerin mit BuJo

Okay, das mit dem Bullet Journal ist ja so eine Sache. Es ist förmlich dafür gemacht sich auszuprobieren. Und, weil sich die Termine in der Familie mittlerweile dezent überschlagen, musste eine neue Wochenplanung her.

Die Termine sind nun auf die Familienmitglieder aufgeteilt. So sieht meistens ein Familienkalender aus.
Noch passt es auf eine Seite. Allerdings ist da schon recht wenig Platz. Also sollte ich wohl demnächst ein wenig umher probieren, um etwas Neues zu finden.



Das Design bleibt minimalistisch. Gern schreibe ich Sprüche, die ich im Netz finde, in die jeweilige Woche. Das ruft einem immer wieder ins Gedächtnis, dass es mehr als nur den eigenen Egoismus gibt.

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Dienstag, 25. April 2017

Eine Bank für Thorgalf

Ich hatte doch sicher schon über unsere Wichteltür von unserem Zwerg Thorgalf berichtet. Nun kam ich endlich dazu auch ein wenig mehr als nur den kleinen Pott Blumen zu basteln.

Im Prinzip kann man das, was man für die Bank benötigt, überall sammeln. Ich war schnell im Garten und schnitt die Äste mit der Heckenschere zurecht.




Man benötigt zwei längere Äste, um viele kurze quer dazu als Sitzfläche zusammen kleben zu können. Dann werden für die Rückenlehne ebenfalls zwei längere Äste benötigt, die auch die hinteren Beine werden. Die Rückenlehne habe ich dann mit einigen längeren Ästen quer zur Sitzfläche geklebt.
Mein Werkzeug dafür war die Heißklebepistole.
Einige Klebereste muss ich noch vorsichtig mit dem Messer wegschneiden. Man kann das so schlecht dosieren und ich mag es nicht, wenn der Kleber so stark sichtbar ist.



Nun kann Thorgalf sich nach der Arbeit im Bergwerk ausruhen und die Blumen betrachten. Dieser lebt nämlich davon Diamanten und Edelsteine zu suchen.


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