Samstag, 19. September 2015

So schmerzt Deutsch in den Ohren ...

Heute Abend habe ich noch schnell die Sternmagnolie im Vorgarten eingepflanzt nachdem mein Rumpelstilzchen im Bett lag. Die Kinder aus dem Dorf toben komischerweise immer genau bei uns vorn auf der Straße umher. Dieses Mal schrien sie die ganze Zeit richtig laut und spielten Verstecken. Einer der Zwillinge (11) von gegenüber rief dann: 'Hinter mir, vorder mir ...' - Ich dachte nur: OH MEIN GOTT!!!! Armes Deutschland ... Die Eltern sind von morgens bis abends auf Arbeit. Die Kids werden von den Großeltern nach Hause gebracht und sind den Rest des Tages allein. Und, wenn die Eltern dann einmal da sind, sitzen sie lieber mit Nachbarn zusammen und machen 'Party'. Schön, dass man Negativbeispiele vor Augen hat. So fällt es einem leichter den besseren Weg zu wählen. Gestern schrieb ich ja von der Gartenarbeit, die noch auf uns wartet. Ich kann euch hier nun ein fertiges Beet präsentieren. Die Mauer hinter den Dahlien nehmen wir übrigens grad zum Teil ab, weil wir die Steine/Platten für unser Hochbeet nutzen wollen.


Vorletztes Wochenende habe ich mit meinem Kleinen das erste Mal ein paar Kunstwerke gezaubert: Wir haben Handabdrücke gemacht. Diese wollte ich für die Einladungskarten zu seinem ersten Geburtstag verwenden. Letztendlich blieb dann auch ein Handabdruck für mich übrig. So konnte ich diesen in einem Bilderrahmen kleben.
Ich bin sehr Stolz auf meine Bastelei. Und ich denke, dass die Karten gut ankamen.
Mein Rumpelstilzchen hatte übrigens Spaß daran und war ganz konzentriert. Nur das anmalen hat wirklich sehr gekitzelt.



Es gab heute übrigens eine Menge Theater wegen der Großen. Scheinbar ist die Mutter nicht gestern mit ihr ins Krankenhaus gefahren, sondern erst heute. 
Ich denke, dass jetzt allmählich etwas geschehen muss. Wir machen uns immer mehr Sorgen um ihre Gesundheit. Vor allem, weil die Mutter ihre Krankheit wahrscheinlich ausnutzt.

Es ist komisch hier auf der Couch zu lümmeln und nicht zu wissen, wie es ihr geht, Ich möchte ihr gern etwas Gutes tun. Aber das endet in Eifersüchteleien der Mutter. Schade um das kleine Leben!
An solchen Tagen merkt man extrem doll wie schwierig Patchwork eben ist. Es kostet eine Menge Energie und Zeit. Und andere Dinge müssen auf der Strecke bleiben. Der Preis ist enorm hoch.
Aber: Wir kämpfen weiter!
Immerhin möchten wir, dass es ihr endlich gut geht!


Und, weil ich von heute Morgen bis ca. 16 Uhr im Auto unterwegs war, werde ich mich verabschieden.
Hoffen wir alle, dass die Welt Morgen ein wenig besser aussieht.

Kommentare:

tofu hat gesagt…

Dein Garten wird nächstes Jahr bestimmt noch schöner! Die Mühe muss sich einfach gelohnt haben <3 :)

Christina Porm hat gesagt…

:D Das werde ich dann ja hoffentlich in voller Blütenpracht sehen!