Donnerstag, 22. Oktober 2015

Mamazeit ist Entdeckerzeit

Heute ist der letzte Tag der Spätschichtwoche - der Jüngste schläft bereits und ich habe Zeit für ... Tja, ich kann jetzt so ziemlich alles tun. Aber die Lust, die Motivation ... *räusper* Ich gehe einmal fix in den nicht vorhandenen Keller und suche danach!

Den Vormittag haben wir als kleine, unvollständige Familie verbracht. Die Donnerstagsangebote mussten von der Einkaufsliste gestrichen werden. So kam ich dazu die Kinderbibel aus dem Lidl zu kaufen. Ich hatte bisher nur einen kurzen Blick hinein geworfen - so schön sind die Illustrationen nicht gerade. Über den Inhalt kann ich nicht urteilen, da ich zum ersten Mal so etwas wie eine Bibel in den Händen halte.
Ich schaue sie mir später etwas genauer an. Hoffentlich bietet sie eine gute Grundlage für meinen Unterricht in der Kirche.
Ostersonntag wurden wir im Doppelpack getauft. Wenn man das im Erwachsenenalter macht, dann wird man normalerweise im Vorfeld mit ein paar Treffen/Stunden etwas in die Religion eingeführt. Bei uns passiert das im Nachgang.

Als der Papa dann zur Arbeit fuhr, haben der Dicke und ich uns einen etwas anstrengenden Nachmittag geleistet. Der Mittagschlaf wurde recht kurz im Auto gehalten. Dementsprechend empfindlich war unsere Pummelfee dann auch mit voranschreitender Zeit.
Aaaaaaber ... die Mama hat ja ein paar Tricks auf Lager.
Seit gestern kann er in die Hände klatschen. Und er weiß, wo sein Kullebauch ist. Den zu suchen ist eine zeitfüllende Beschäftigung.
Natürlich sitzt er dabei auf meinem Schoß. Das ist dann auch die perfekte Gelegenheit bei mir Zahnarzt zu spielen.



Nachdem wir dann unser Abendbrot verspeist hatten, beschloss ich, dass das Tragetuch wieder genutzt werden sollte. Also schnappte ich mir den XXL Schirm, tüdelte das Tuch um uns beide und watschelte munter durch den Nieselfiesel.
Im Nachgang konnte er noch spielen und dann ging es ins Bett.
Beim Anziehen entdeckte ich es dann. 4!!!!!!! Zähne waren oben zu sehen. Letzte Woche kamen die oberen beiden Schneidezähne durch. Heute Abend waren es plötzlich 4. Jetzt grinst er uns mit 6 Zähnen an. Und ich bin total überrumpelt.

Das Chaos, was man hinter mir erahnen kann, konnte dann endlich wieder seinen Platz in Kiste und Regal finden.
Jetzt genieße ich meinen Cappuccino, denke darüber nach, wann ich meine Mütze endlich fertig gestrickt habe (nachdem ich sie zig mal wieder aufgeribbelt habe *grumml*) und freue mich auf Morgen.
Ab Morgen hat der Liebste frei und Urlaub. Hach, gaaaaanz viel Zeit für uns alle.
Nur die Große fehlt. Sie fehlt uns wirklich! Aber es ist nicht anders machbar. Wir müssen warten. Auf was genau, das weiß aktuell niemand. Und diese Warterei macht uns traurig und raubt uns die Hoffnung.

Ich werde mich jetzt dem 2. #Stiefmutterpost widmen. Das Leben ist sehr oft einfach nur unfair!

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