Mittwoch, 18. November 2015

Rezept: Pflaumengrieß

Also, ein richtiges Rezept wird es wohl eher nicht, sondern nur eine Art Leitfaden wie sich so ein leckerer Pflaumengrieß zaubern lässt.
Ich hatte noch Pflaumen stehen, die der Jüngste so nicht essen mag und ich persönlich auch gerade keinen Appetit auf Pflaumen hatte. Bevor die schlecht werden, habe ich mir überlegt, dass ich sie klein schneide, dann mit ein wenig Zucker zum saften bringe und dann matschig koche.

Der Jüngste ist ja nun mittlerweile ein Jahr alt. Deshalb lockere ich die 'verbotenen' Zutaten für klein MJ ein wenig. Anfangs habe ich mir keine großen Gedanken über die Ernährung gemacht. Er durfte sogar an ein wenig Schoki nuckeln.
Dann kam aber seine Neurodermitis dazu und aufgrund der sozialen Netzwerke lässt es sich nicht wirklich vermeiden, dass man vorgeführt bekommt, was absolut verantwortungslos ist.
Das hat mich zum Nachdenken angeregt und meine Vorstellungen und Prinzipien zu Baby's Ernährung auf Null gestellt.
Seit Ende August lockere ich also die Zügel.

Obst und Früchte haben generell viel Fruchtzucker. Dementsprechend vorsichtig bin ich mit dem einzuckern.
Nachdem ich also die Pflaumen schön mußig gekocht hatte, kippte ich alles in den Standmixer, pürierte alles, um es dann noch einmal im Topf aufzukochen und dann Grieß hinein zu schütten. Mit Grieß meine ich das krümelige Zeug, womit man Grießbrei zubereitet.
Das habe ich schön untergerührt und aufkochen lassen.
Und zu guter letzt habe ich den Pflaumengrieß dann direkt aus dem Topf in Gläser abgefüllt, verschlossen und auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.

Meine Mutter liebt Birnengrieß dieser Art. Und klein MJ hat den Pflaumengrieß regelrecht verschlungen. Es ist eine tolle Idee, um Obst und Früchte vor dem Verkommen zu retten und gleichzeitig etwas als Vorrat an Vitaminen im Schrank zu haben.