Montag, 16. Mai 2016

Montag - Wochenendfreude

Zu den Montagsfreuden von Zwergstücke verabschiede ich das schöne Wochenende.

Für den Liebsten ist es bereits vorbei - er schläft nämlich selig.

Ich hingegen versuche die verlorene Zeit wieder aufzustricken :D
Worüber ich mich besonders freue: über die Liebe und den Zusammenhalt. Gerade, wenn die eigene Familie sich entgegen der Netiquette dazu entscheidet ein Mitglied so derart zuzusetzen, dann ist es umso wichtiger, dass man in seinem Zuhause den nötigen Halt findet.
Ich bin glücklich darüber, dass wir das hier so gut meistern und die schwierigen Zeiten uns so enorm gestärkt haben.
Wir belächeln mittlerweile gemeinsam von Eifersucht getränkte Nachrichten, hinterhältig geplante Besuche, die nicht unentdeckt bleiben und die Scherbenhaufen, in denen andere allmählich untergehen.
Da erscheint es einem, als säße man im Kino und schaue dem lustigen Treiben auf der Leinwand zu. Das ist zur Abwechslung einmal eine nette Perspektive während wir unseren Muckel allmählich sehnlich erwarten.

Als wir in Berlin waren habe ich das Wollparadies in der Mall of Berlin entdeckt. Oh mein Gott, so viel schöne Wolle - hochwertige Materialien und so bezaubernde Farben. Selbst mein süßer Mann fand die Baby Alpaka Wolle kuschelig.
Wenn unser Baby da ist, dann habe ich schon einen Abstecher in den Laden reserviert. Bis dahin habe ich dann auch meinen bisherigen Wollvorrat verstrickt. :D Auf diese Wollshoppingtour freue ich mich jetzt schon so sehr!

Ich habe bereits die letzten beiden Tage einiges geschafft. Dazu komme ich dann Morgen. Und bis dahin erfreue ich mich an den Werken auf der Nadel, die immer weiter wachsen.



Ich durfte gestern übrigens die Werkstatt des Liebsten benutzen. Während er draußen werkelte, kramte ich mir Stichsäge, Bohrer und Co. heraus. Und dann ging es los: ich maß ab, bohrte und sägte. Für meine ersten Versuche ganz allein bin ich zufrieden. Und so freue ich mich auch noch über einen erfolgreichen Werkelsonntag. Das Ergebnis zeige ich euch dann auch.
Gleichzeitig bin ich ein wenig stolz, weil der Liebste mir das Vertrauen schenkte und mich sein Werkzeug benutzen ließ.

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