Samstag, 16. Juli 2016

H54F - Turbo oder reinster Wahnsinn?

Wieder im Krankenhaus liegend lasse ich die guten Dinge der Woche Revue passieren zum High five for Friday mit Pünktchen und Viktoria.



1. Es war erlösend als Männe endlich offiziell Urlaub bekam. Es kann sich keiner vorstellen wie wahnsinnig verängstigend es ist wehend mit Kleinkind allein daheim sein zu müssen. Insbesondere dann, wenn man seinem eigenen Körper nicht mehr vertrauen kann. Es war auch wirklich nötig. Mittwoch ging es bereits wieder unverhofft ins Krankenhaus. 

2. Sehr schön, dass in unserer Gemeinde nur die Ausschankgenehmigung gestellt wird. Ich bin zwar heute Abend nicht daheim, weshalb es mich nicht tangiert, dass da ignorante Menschen ihr Vergnügen ohne Rücksicht auf andere - sprich kompromisslos - auf einem Dorffest ausleben wollen. Aber es ist gut zu wissen, dass ab 22 Uhr definitiv Nachtruhe herrschen muss. Ein Lichtblick. Für die Große mit ihrer Epilepsie, für unsere anderen beiden Minis, die ohne Schlaf noch nörgeliger sind als die Mami und für unsere Nerven. 

3. Noch viel lustiger fanden wir es, dass man von irgendwelchen Nachbarn gerügt wird, die sich nicht vorstellen wollen, weil es einem nichts angeht - wohlgemerkt wird man als hochschwangere aus heiterem Himmel so zugetextet!!!!! Dieser Mensch sprach dann auch noch von Anstand. Fiel mir aber permanent ins Wort. Und meinte dann auch noch, dass ich durch die zweimalige Diazepameinnahme - die im Krankenhaus explizit verordnet wurde - meine Kinder ruhig stelle und ihnen schade. 
Die ganze Story berichte ich die Tage. Gibt ja noch einiges weitere dazu ... wir haben uns jedenfalls sehr amüsiert ;)
Doktor, Besserwisser und Gutmensch in einem - von der besten Seite gezeigt.

4. Mich trifft wieder die Erkenntnis, dass ich in einem wirklich schönen Krankenhaus gelandet bin. Ich werde sehr gut versorgt - anders als in der Uniklinik, wo mir die Stationsschwester letzte Woche Tramal aufschwatzen wollte, obwohl ich das schon explizit als No-Go im Mutterpass verzeichnet hatte ... ich hatte noch nie das Gefühl, dass ich nicht so schnell wie möglich aus dem Krankenhaus möchte. Aber hier ist es anders. Es lohnt sich also auch die kleineren Krankenhäuser zum Entbinden in Betracht zu ziehen.



5. Weniger schön: die Nachbarn wollten ihren Grünschnitt im Frühjahr erledigen. Ich weiß ja nicht, wann bei denen der Frühling aufkommt - sie taten es letzte Woche. Und ließen den Scheiß bei uns im Garten und vor allem auf meine gerade zu blühen beginnenden Dahlien liegen. Also musste ich ins Beet und den Krempel da heraus holen. Na gut, gleich Unkraut gezupft, obwohl es eigentlich nicht ging - anders ließ sich der Grünschnitt aber nicht heraus holen - und noch die letzten Pflanzen in die Erde gebracht. 
Jetzt kommen wir zum Guten: es war sowieso meine letzte Chance. Die nächsten Wochen komme ich definitiv nicht ins Beet - falls ich es überhaupt in den Garten schaffe ... Trotzdem: eine Sorge weniger. Pflanzen sind gerettet :)

Und, weil es nicht reicht: meine Overlock ist endlich da <3 Ein Traum von Maschine. Leiser als die Nähmaschine. Und mit der richtigen Einstellung auch tolle Ergebnisse. Das erleichtert mir endlich das Versäubern - gerade bei Baumwolle. So macht Handarbeit wirklich Spaß!

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