Freitag, 30. September 2016

#Stiefmutterpost Nr. 10

Wieder einmal weiß ich nicht wo genau ich am besten anfangen soll ...
Ich hatte sicher schon einmal davon berichtet, dass die Wohnung der Mutter der Großen immer wieder auf dem Spiel stand, weil sie die Miete nicht gezahlt hat. Mit Unterhalt und Kindergeld beider Kinder bekommt sie so viel wie manch einer mit einem Vollzeitjob verdient. Das bekommt sie OHNE ARBEIT und schafft es dann nicht die Miete zu zahlen ...

Seit ungefähr einem Jahr - keine Ahnung aus welchen Beweggründen genau - gibt es immer wieder Zeiträume, in denen der Blutspiegel der Großen nicht gut ist und sie deshalb epileptische Anfälle hat. Immer wieder haben wir Screenshots oder selbst auch Nachrichten zugesandt bekommen, dass die Große ja laut Angaben der Mutter keine Epilepsie hätte, sondern der Liebste Schuld an den Krämpfen sei und sie deshalb keine Medikamente bräuchte.

Fakt ist: die Mutter hat die Wohnung verloren. Und sie hat sogar immer wieder Briefe im Vorfeld erhalten. Anstatt dann wenigstens die Schulden in Raten abzuzahlen oder die Sachen der Kinder aus der Wohnung zu holen hat sie einfach NICHTS getan. Ist ja jedem selbst überlassen ...

Die Große kam vorletzten Freitag zum Urlaub zu uns. Natürlich erlitt sie einen Krampf. Wir also in der Kita angerufen. Aha. Dienstag also auch schon. Gut, dann in der behandelnden Klinik angerufen. Okay, wenn sie also noch einmal krampft, dann sofort hin ansonsten würde den Montag darauf völlig ausreichen.
Man möchte erwähnen, dass die Mutter weder beim Arzt war, noch diesen kontaktiert hat oder gar Männe Bescheid gegeben hat, dass wir ein bisschen achtsamer sein mögen.

Wir dachten uns schon, dass sie nicht mehr krampfen wird, wenn wir ihr die Medikamente verabreichen wie es sein muss. Trotzdem haben wir den Tag darauf ruhig vergehen lassen. Wir haben es uns aber nicht nehmen lassen in der Kinderklinik noch freitags vor der Medikamentengabe Blut entnehmen zu lassen.
War ja klar, das dort Werte unterirdisch sein müssen ...

Montags in der behandelnden Klinik wollte der Doc dann keine Vergleichsprobe entnehmen. Nur bei stationärer Aufnahme. Und natürlich musste die Mutter SOFORT informiert werden. Der Vater wird aber nie informiert, obwohl bekannt ist, dass die Mutter nicht über den Gesundheitszustand der Großen aufklärt.
Sei so mit dem Jugendamt geklärt. Oh weh, das wird sicher noch rechtliche Konsequenzen haben ... :)
Wir haben uns also fest vorgenommen, dass sie definitiv nicht wieder zurück geht. Egal, ob sie vom Jugendamt in Obhut genommen wird oder nicht.
Nachdem der Liebste dann endlich die Krankenkassenkarte erhalten hatte, was die Mutter am Freitag noch ablehnte, konnten wir andere Ärzte aufsuchen.

Nun steht auch schon einmal fest, dass diese schlechten Werte nicht durch einen veränderten Stoffwechsel kommen können, weil sie einfach viel zu schlecht sind. Die Ärztin rechnete aus wie weit er sinken könnte bei einem veränderten Stoffwechsel. Und mit der nächsten Blutentnahme wissen wir es dann auch 100%, dass die Medikamente wirklich nicht gegeben wurden.
Es wundert mich auch nicht, wenn allein schon die siebenjährige Schwester die Medikamente verabreicht.
Und, da die Lebensabschnittsgefährtin eifersüchtig auf die Kinder ist, würde es mich auch nicht wundern, wenn sie die Kinder mit solchen Mitteln loswerden wollen würde ... Spekulieren bringt uns aber nicht weiter.

Nun, die Große wurde in Obhut genommen und darf bei uns verbleiben. Die Mutter hat jetzt die Wahl dem freiwillig zuzustimmen oder es wird vom Jugendamt aus ein Antrag bei Gericht gestellt.
Und, dass meine Schwiegereltern die Mietschulden bezahlt haben damit die Mutter eventuell ihre Wohnung wieder kriegt, ändert nichts an dieser Sache. Sie sind einfach nur ein paar tausend Euro losgeworden, weil sie dem Liebsten schaden wollen und dafür ihre Enkeltochter benutzen. Das Geld werden sie auch nie wieder sehen, so wie alle anderen, denen diese Frau Geld schuldet.
Die Große bleibt hier. Und auch, wenn es das Jugendamt nur vorläufig ansetzt - eine Rückführung wird keinen Sinn machen. Noch einmal so ein Experiment starten und das kleine Kind aus ordentlichen Verhältnissen zu reißen ... welcher Richter macht das?

Tja, unser Urlaub bestand zum großen Teil aus Arztbesuchen, Klamotten kaufen für die Große, Kitaplatz suchen und die entsprechende Anmeldung dazu usw. usw.

Wenig hilfreich, um der Großen noch mehr Kummer zu ersparen, sind irgendwelche Streitereien der Mutter per SMS. Dass sie diejenige ist, die ihre Tochter in diese Situation gebracht hat, weil sie ihr Leben nicht in den Griff hat - TROTZ all der Hilfe, die ihr immer wieder angeboten wurde - möchte sie natürlich nicht verstehen. Und demnach möchte sie am liebsten jeden Tag mit der Großen telefonieren.
Das wiederum ist gar nicht gut, weil die Große danach extrem aufgewühlt ist und ihre Anfallsbereitschaft demnach steigt. Das möchte die Mutter nicht verstehen. Nein, stattdessen zieht der Liebste ihrer Ansicht nach sein Egoding durch. Weil ihm die Gesundheit der Großen wichtiger ist ...
Und das ist doch schon wieder der Beweis wie egal ihr das eigene Kind ist. Es geht nun einmal nicht. Das ständige Telefonieren. Und schon gar nicht, wenn alle durcheinander quatschen und die Große nicht einmal einen richtigen Gesprächsfaden aufnehmen kann. Das merkt man daran, dass sie immer überlegend da sitzt.
Zum Beispiel als die Mutter fragte, ob Tina oder Papa das Essen gemacht haben. Zuerst sagte sie, dass ich es gemacht hätte. Ja, das Mittag habe ich für die Kinder noch einmal warm gemacht, weil der Liebste da gerade erst auf dem Heimweg von der Arbeit war. Sie überlegte wie sie die Frage deuten soll und sagte dann noch einmal korrigierend, dass Papa Essen gemacht hat. Ja, stimmt ebenfalls, da Männe den Abend davor das Essen vorgekocht hatte.

Viel schlimmer war für die Große als sie sich verabschiedete, weil wir gerade das Essen auf den Tisch stellten und die Mutter dann anfing: 'Nein, Nein! Nicht Tschüssi Mama! Du willst doch mit Mama telefonieren?'
Also, eigentlich sollte die Schwester mit ihr telefonieren. So war es abgemacht. Und so hatten wir die Große auch darauf vorbereitet. Und das Kind dann auch noch emotional durcheinander zu bringen ... *seufz* Sie hat uns total verwirrt und fragend angeguckt. Und da habe ich dann das Telefonat beendet.


Schwierig daran ist, dass wir ihr nicht alles erzählen können, weshalb die Situation gerade so ist. Sie ist einfach zu klein. Und wir wollen auch nicht, dass sie in einen noch größeren Loyalitätskonflikt kommt, indem wir 'die Mutter schlecht reden', weil wir der Großen die Wahrheit sagen.
Die Aussage: 'Du machst jetzt erstmal noch ein paar Tage länger Urlaub.' geht unter diesen Umständen aber nun auch nicht mehr.
Und je mehr die Mutter zickt und streiten möchte, umso schlimmer macht sie es für ihre Tochter. Umso mehr versteht sie, was da vor sich geht. Umso weniger trauert sie dem Leben nach.

Nach nun fast zwei Wochen merken wir richtig wie gut der Großen das geregelte Leben tut. Sie weiß zu welcher Tageszeit sie sich auf gewisse Dinge einstellen kann. Sie hat hier ihre Sachen und muss nicht provisorisch leben. Und vor allem hat sie hier viel Platz und ihr eigentliches Zuhause, aus dem die Mutter mit ihrer Fremdgeherei sie heraus gerissen hat, wieder.
Was mich auch wirklich überrascht, ist, dass sie hier fröhlich ist. Zu den 2,5 Tagen Umgang alle zwei Wochen war sie oft so emotionslos, mies gelaunt und oft sehr zickig.

Für mich als Stiefmutter ist das alles ... tja, manchmal verstehe ich diese Frau nicht, weil sie es wirklich nicht alles so laufen lassen muss. Es ist nicht schlimm, dass man Hilfe annimmt damit es den Kindern gut geht. Wir hätten dann jedenfalls nicht ständig Alarm gemacht.
Aber ihre Lügen, das Verheimlichen und dieses Benutzen der Großen, damit die Mutter ihren Willen bekommt - da kann man einfach nicht mehr 'Ja' und 'Amen' sagen.
Es geht hier schließlich um ein kleines Kind.
Ich dachte eigentlich, dass es schwieriger ist. Gerade, weil wir ja nun auch einiges verarbeiten müssen was unser jüngstes Familienmitglied betrifft. Und natürlich schrieb ich ja schon im letzten Beitrag, dass vieles an mir hängen bleibt. Aktuell ist es die Betreuung bis die Eingewöhnung in der Kita startet.
Aber auch hier klappt alles viel besser als gedacht. Ich habe ja schon immer gesagt: Wo zwei Kinder groß werden, wird auch ein drittes Kind groß. :D
Dass ich dabei zu kurz komme ist nicht immer einfach. Aber es ist ja nicht von Dauer. Und der Liebste ist ja zur Zeit auch früh daheim, sodass wir den Rest eben gemeinsam wuppen.

Ich bin ehrlich. 2014 hatte ich mir das SO definitiv nicht vorgestellt. Niemals.
Und trotzdem nahmen die Dinge ihren Lauf. Nichts desto Trotz auch deshalb, weil die Mutter der Großen versuchte uns zu schaden. Allein deshalb stehen wir jetzt an diesem Punkt.

By the Way: Die Else und die Person, die den Mann in der Beziehung zu sein scheint: ihr braucht mir nicht noch mehr Anfragen zum Folgen auf Instagram stellen. Lest doch einfach meinen Blog. Damit kann ich mein Geld verdienen ;) Und viel mehr müsst ihr auch nicht wissen.

Und an meine geliebten Schwiegereltern: It hattet gesagt, dass ihr so etwas nie wieder macht. Ihr habt gesehen wie schlecht es den Kindern bei ihr ergeht. Dass ihr jetzt einfach aus Boshaftigkeit euer Enkelkind benutzt, um eurem eigenen Sohn schaden zu wollen, weil ihr nicht euren Willen bekommt - das macht euch wirklich zu sehr hässlichen Menschen.
Ihr solltet euch dafür schämen, dass er in meiner Familie mehr Liebe erfährt als er es bei euch wohl jemals bekommen hat. Mir möchte jedenfalls nicht einleuchten, weshalb man behauptet, dass der eigene Sohn einen Autounfall hatte, weil er angeblich betrunken Auto fuhr. Dann scheint das Alkoholmessgerät der Polizei wohl defekt zu sein.
Meiner Meinung nach sollte man sich entmündigen, weil ihr nicht mehr Herr eurer Sinne seid ... Ihr wisst hoffentlich noch, dass ihr immer noch keine Erlaubnis habt das Grundstück zu betreten. Dieser Punkt wird sich auch definitiv nicht ändern.

Guten Tag.

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