Mittwoch, 16. November 2016

Kartonschnippelei und Farbkleckse

Gestern und heute konnte ich einmal von meinem Tragealltag ablassen und einiges werkeln. Unter anderem hatte ich nachts eine kleine Parkgarage für die Matchboxautos vom Räuber angesetzt.

Man nehme einen Schuhkarton, male ihn mit Farbe - ich habe Acrylfarbe genommen - an, schneide mit geeignetem Werkzeug seitlich Rechtecke hinein und zaubere eventuell eim zweites Parkdeck hinzu.


Ich zeige euch bald das Endergebnis. Und bis dahin müsst ihr euch mit meinem Gequatsche zufrieden geben 😌

Heute habe ich das Schlafzimmer gestrichen. Zum Glück fiel das Eltern-Kind-Turnen aus. Ich könnte mich sonst kein bisschen mehr bewegen.
Nachdem ich die Mittagsruhe zum Basteln genutzt hatte, wollte ich eigentlich nicht mehr weiter streichen. Aber wat mut, dat mut.
Dabei finde ich Decke streichen am schlimmsten. Immerhin ist der eine Boden endlich fertig verlegt.

Montag habe ich fast 2 Stunden benötigt, um ein Zugticket zu buchen. Dieses ganze Gedöns mit Bahncard und so weiter hat mich beinahe wahnsinnig gemacht.
Nachdem die Hausärztin so ein hin und her veranstaltet hat, habe ich noch einmal Rücksprache mit Duisburg gehaltem. Deshalb geht es für Mausi und mich bald ins Krankenhaus dahin. Ich bin erleichtert, dass ich damit diesen ahnungslosen Menschen entgehen kann und wir eine ideale, ärztliche Versorgung gewährleistet ist.
Tja, mit viel Glück feiere ich da auch meinen Geburtstag ...

Und ... es wird nicht besser. 😕 Auch, wenn ich weiß, dass es irgendwann besser wird. Es ist gerade wirklich nicht einfach. Ich habe so ziemlich alle Prinzipien über den Haufen geworfen. Parke Klein MJ öfter vor dem Fernseher. Ich lasse den Haushalt liegen, um mit den Kindern zu tanzen, singen oder spielen. Wenn ich etwas nicht schaffe, dann ist das so. Es ist mir egal.

Es gab einen Zeitpunkt, da musste ich erkennen, dass es nicht anders geht. Die Dinge haben sich geändert. Ich muss mitgehen. Und nun? Nun ist alles so chaotisch, improvisiert, völlig anders.
Und ich bin nicht mehr ich.
So ist das Leben.

Und falls ich es schaffe - wohl eher nicht - dann stelle ich euch morgen meine Basteleien vor.


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