Donnerstag, 15. Dezember 2016

Mein Traum vom Selbstversorger

Es ist RUMStag. Und was gäbe es Besseres als über meinen Traum des Selbstversorgers zu schreiben?!

Dieses Jahr hatte ich bereits mit einer Art Hochbeet für Kartoffeln experimentiert, um die Nutzfläche zu hohem Ertrag relativ gering zu halten. Und eigentlich sollte auch das ein oder andere Gemüsebeet Nahrung liefern. Dieses Jahr war aber nicht unser bestes Jahr. Generell bin ich eher eine, die sowieso immer kurz vor knapp spät dran ist und dann alles Hauruck gehen muss.

Ich habe mir aber fest vorgenommen mich besser zu organisieren und für die kommende Saison gut vorbereitet zu sein. Im Oktober hatten wir bereits eine Süßkirsche gepflanzt. Und weiter kamen wir nicht.

Das Bullet Journal für 2017 ist nun schon gut gefüllt. Mir fehlte aber noch das Gartenjahr. Am Wochenende stand ich nämlich wieder im Garten und: 'Guck mal wie viele Triebe der Apfelbaum hat. Den müssen wir schneiden. Ich muss aber erst nachgucken wann und wie 😩'

Eben. Immer dann, wenn etwas gemacht werden muss, kann man mir auf 100 Metern das Fragezeichen im Gesicht ansehen. Meistens improvisiere ich und arbeite nach Bauchgefühl. Nicht zu selten kommt dabei ein weniger tolles Ergebnis heraus.
Also, meine Planung: ich plane. 😂





Ihr seht hier, dass ich mir ein Gartenjahr angelegt habe - am liebsten würde ich jetzt schon im Garten buddeln und anpflanzen. Weil ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin, ziehe ich jetzt Kräuter und tatsächlich auch Radieschen auf der Fensterbank. Ich hatte bisher wenig Glück mit gekauften Kräutertöpfen.
Ziel ist es, dass wir weniger Lebensmittel kaufen müssen, die in den meisten Fällen chemisch behandelt wurden.




Wie schaut es eigentlich mit dem minimalistischen Leben bei euch aus? Ist euch schon einmal aufgefallen wie viel Kleidung ihr im Schrank habt, bei der ihr denkt: 'Joa, kann ich grad nicht tragen aber vielleicht irgendwann mal ... haben ist besser als brauchen.'
Mittlerweile denke ich ganz anders darüber. Alles, was ich länger nicht getragen habe und auch nicht in der nächsten Zeit tragen möchte, wird aussortiert.
So kam es übrigens dazu, dass ich mir eine Art Challenge vorgemerkt habe: 2017 Dinge in 2017 aussortieren. Die Idee kam in einer Facebookgruppe zum organisierten Leben auf. Und ich bin begeistert. Es fühlt sich nämlich befreiend an, wenn man plötzlich so viel mehr Platz und Stauraum hat.

Ich denke außerdem, dass das Leben viel erfüllender sein kann, wenn man bewusster lebt. Sicherlich stehen wir gerade in den Startlöchern. Und viel zu oft lasse ich mich vom Konsumverhalten hinreißen. Aber im Prinzip macht es mich nicht glücklich. Wir sollten alle vielmehr darauf achten, dass uns Kleinigkeiten bereits zufrieden stellen und das darüber hinaus eher in Richtung Gier und Egoismus abgleitet.
Muss das so sein?

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